Flexibel vernetzen an Coworking Spaces: der Arbeitsplatz der Zukunft für Startups und Kreative

Flexibel vernetzen an Coworking Spaces: der Arbeitsplatz der Zukunft für Startups und Kreative

Coworking Spaces entstanden ursprünglich im teuren New York. Oft scheitern grandiose Ideen an einfachen logistischen Hürden wie unbezahlbaren Büroräumen. Deshalb sind Shared Offices die perfekte Lösung für Startups und Kreative. Und es gibt sogar noch weitere Vorteile.

Der Anfang ist immer am schwierigsten. Plötzlich ist eine gute Geschäftsidee da. Doch bis Sie damit Geld verdienen können, müssen Sie zunächst investieren. An dieser Anfangshürde straucheln viele Jungunternehmer, Kreative und Startups. Für ein erfolgreiches Geschäft benötigen Sie als erstes eine solide Grundlage: ein Büro mit Internetzugang, möglichst WLAN, Kopierer, Arbeitsflächen und Sitzungszimmer für die kreative Entfaltung, am besten noch eine kleine Küche für das leibliche Wohl und idealerweise weitere kreative Köpfe mit Beziehungen. Startups können sich all das oft nicht leisten, da ihnen schlicht die finanziellen Mittel fehlen. Dann muss nicht selten das heimische Wohnzimmer als Büro herhalten. Doch dort sind Ablenkungen von der eigentlichen Arbeit vorprogrammiert. Hier kommen nun Coworking Spaces, auch Shared Offices genannt, ins Spiel – mietbare Räumlichkeiten zu erschwinglichen Preisen.

Mit Coworking Spaces raus aus dem tristen Büroalltag

Mit dem Einzug des Internets ins Arbeitsleben hat sich bereits vieles am Büroalltag verändert. Home Office hieß bald das leuchtende Zauberwort am Horizont des Arbeitsplatzes von morgen. Doch viele Selbstständige und Kreative lernen den Nutzen von Büros außerhalb der eigenen vier Wände wieder zu schätzen. Ein Platz nur zum Arbeiten lenkt die volle Aufmerksamkeit auf die berufliche Tätigkeit. Ortsveränderung ist für Kreative essentiell, um Ideen zum Erblühen zu bringen.

Und hier kommen Coworking Spaces ins Spiel. Im Grunde sind das WGs, nur zum Arbeiten. Also Arbeitsgemeinschaften statt Wohngemeinschaften. Ihr Sinn jedoch schöpft sich aus dem selben Grund: die finanziellen Mittel sind beschränkt, um der neuen Firma ein eigenes Büro samt Einrichtung zu bezahlen. Oder Sie möchten nur zwei Wochen in Düsseldorf arbeiten, dann drei Wochen in Madrid, die nächste Woche in Berlin – und so weiter, je nachdem wohin Sie Inspiration und Kooperations-Chancen hinführen. Die meisten Coworking Spaces können für Monate, Wochen, oft auch nur für wenige Tage gemietet werden. Flexibilität und Individualität stehen hier ganz oben.

Shared Offices und Shared Know-how

So wie in WGs weiß man auch in Coworking Spaces nie, mit wem man als nächstes den Arbeitsraum teilt. In WGs wurde schon so manche Ehe begründet; in Shared Offices können neue Geschäftsbeziehungen entstehen oder Projekte unter ungewöhnlichen Vorzeichen. Da finden vielleicht Schriftsteller, Architekt und Ingenieur irgendwo im Ruhrgebiet zusammen, die nach mehrwöchiger Arbeit auf einer Industriebrache das neue hippe Theaterprojekt aus der Taufe heben. Unbegrenzte Inspiration schwebt hier gewissermaßen über dem geteilten Wasserkocher.

Selbstverständlich kann es vorkommen, dass Sie mit einzelnen Freiberuflern oder Kreativen in Ihrem neuen Shared Office einmal nicht so gut zurechtkommen. Dann ziehen Sie einfach weiter und mieten sich in einem anderen Büro ein. Dort sieht es vielleicht mehr nach Wohnzimmer aus, weil jeder ehemalige Mieter ein Möbelstück oder Utensil zur entspannten Arbeitsatmosphäre beigesteuert hat. Spuren hinterlassen, im Gespräch bleiben – auch das können Shared Offices leisten.

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